Dienstag, 20. März 2012

Nach Fukushima: World Vision hilft weiter vor Ort

World Vision für Fukushima
Seit der Katastrophe in Japan, die durch ein Erdbeben, einen Tsunami und einem Reaktorunglück ausgelöst wurde, ist nunmehr ein Jahr vergangen. Die Folgen werden das Land und die Menschen jedoch noch für eine lange Zeit beschäftigen. Die international aktive, deutsche Hilfsorganisation World Vision will deshalb noch bis März 2014 ihr Engagement in Japan aufrecht erhalten.

Nach schneller Ersthilfe ist Beistand nötig

Am 11. März 2011 starben bei der Katastrophe in Japan etwa 20.000 Menschen. Rund eine halbe Million Menschen wurde plötzlich obdachlos.
World Vision beteiligte sich umgehend mit seinen Tokioter Mitarbeitern an der Notversorgung betroffener Menschen, die bei der herrschenden Kälte und Schnee zunächst in öffentlichen Gebäuden Schutz fanden. Durch die Unterstützung vieler Firmen und freiwilliger Helfer konnte World Vision in den ersten Wochen nach dem Unglück beispielsweise Kleidung, Decken, Babynahrung und Hygieneartikel verteilen. Danach folgte die Einrichtung von Gemeinschaftsküchen, um die Ernährungssituation zu verbessern. World Vision lieferte zudem die Grundausstattung, bestehend aus Kochgeschirr, Matratzen und anderen Gütern für die Containerwohnungen, die von der japanischen Regierung bereitgestellt wurden. Die Nothilfe ist nun zwar abgeschlossen, dennoch gilt es weiterhin, den notleidenden Menschen beizustehen.

Hilfsengagement noch bis 2014

Die World Vision Einsatzleiterin Mariko Kinai zieht eine positive Bilanz aus der bisherigen Arbeit. So konnte World Vision neben der Leistung materieller Hilfe auch vielen Kindern und älteren Menschen Lebensfreude zurückgeben, Mütter entlasten sowie das Zusammenleben der Familien in Notunterkünften erleichtert. Laut Kinai plant World Vision noch bis März 2014 rund 300.000 Menschen mit weltweit geleisteten Spenden zu unterstützen. Dabei geht es vor allem um die Bewohner der Präfekturen Miyagi und Iwate, sowie Kindern und Erwachsenen im Zuge der Evakuierung Fukushimas ihre Heimatregion verlassen mussten. Weitere Informationen gibt es unter der kostenfreien Hotline 0800 - 0 10 20 22, die von Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr zu erreichen ist. Die weiterhin dringend benötigten Spenden können auf das Konto der Evangelischen Kreditgenossenschaft, Kto.Nr. 8800, BLZ 520 604 20 überwiesen werden.

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