Dienstag, 6. März 2012

exilio - Hilfe für Migranten, Flüchtlinge und Folterüberlebende e.V.

exilio für Migranten und Flüchtlinge
In den Ländern der europäischen Union herrscht seit sehr vielen Jahren Frieden und politische Stabilität, so auch in Deutschland. Die Demokratie, Sicherheit und der Wohlstand, den diese Gesellschaft bietet ist jedoch nicht alltäglich auf dieser Welt. Es gibt Länder, in denen Menschen bereits verfolgt und diskriminiert werden, wenn sie buchstäblich ein falsches Buch lesen oder einer anderen Ethnie oder Religion angehören. Nicht selten zwingen diese Umstände jene Verfolgte zur Flucht, die oft lebensbedrohlich sein kann.

exilio - Hilfe für Migranten, Flüchtlinge und Folterüberlebende e.V.

Einer der Leitsätze der Lindauer Hilfsorganisation exilio lautet, dass das Glück, welches uns hierzulande umgibt zur Hilfe Bedürftiger verpflichtet, anstatt wegzusehen von dem, was im Rest der Welt geschieht. Jeder Flüchtling, Asylsuchende oder Heimatlose hat seine Geschichte, die von Kriegen, Unterdrückung, politischer Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen oder Folter geprägt sind. Um dem wirtschaftlichen und sozialen Elend zu entfliehen, nehmen jene Flüchtende enorme Risiken auf sich, die ihr Leib und Leben gefährden. Mit dem Überschreiten der Grenzen dieser oftmals von Kriegen und Krisen gebeutelten Länder bleiben ihre Ängste, Traumata, vor allem jedoch ihre Hoffnungslosigkeit und zerstörten Träume nicht tausende Kilometer entfernt, sondern verfolgen die Menschen für eine lange Zeit, ganz egal wohin sie fliehen. Hier greift exilio ein und gibt das Bestmögliche dafür, um den Flüchtlingen und ihren Familien direkte und nachhaltige Hilfe leisten zu können.

Beistand und Betreuung - niemand bleibt zurück

Die gemeinnützige Organisation exilio hilft, wo sie kann. Sie berät und begleitet die Menschen im Asylverfahren und beantwortet Fragen in puncto Bleiberecht, Zuwanderung, Gesetzestexten und Rechtsprechung. Die Arbeit von exilio umfasst jedoch auch Schuldenhilfe, Vorfinanzierung von Rechtsanwaltkosten, Herkunftslandrecherchen sowie das Einholen psychologischer und medizinischer Fachgutachten. Im Mittelpunkt all dessen steht jedoch der Mensch mit seiner Geschichte - exilio leistet Beistand. Die traumatisierten Flüchtlinge und Folterüberlebenden erhalten die nötige Zuwendung, Aufmerksamkeit und sowohl psychotherapeutische als auch medizinische Behandlung.

Die Arbeit von exilio lässt sich nach wie vor nur durch die unregelmäßigen Zuwendungen öffentlicher Förderer sowie Mitglieds- und Spendenbeiträge finanzieren. Daher muss die Unterstützung der privaten Spender aufrechterhalten werden, um die Hilfe für Flüchtlinge, Migranten und Folterüberlebende fortsetzen zu können. Finanzielle Spenden können auf das Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 700 205 00, Konto-Nr. 8836500 unter dem Kennwort „Flüchtlinge” überwiesen werden, auch online über das Spendenformular. Auch Fördermitgliedschaften sind möglich, in denen die Höhe des Jahresförderbeitrag selbst bestimmt werden kann. Neben finanziellen Mitteln werden auch Sachspenden dringend benötigt. Praktische Hilfe kann im Rahmen eines Praktikums oder durch ehrenamtliches Engagement geleistet werden.

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