Hilfsorganisationen und Fördervereine auf der ganzen Welt sind auf eine konstante und ausreichend hohe finanzielle Versorgung angewiesen. Millionen Menschen in Deutschland folgen ihrer Motivation, anderen Menschen zu helfen und Gutes zu tun, ahnen jedoch nicht, welches Geldpotenzial noch ungenutzt brach liegt - meist bei ihnen zu Hause.
„Versteckte“ Milliarden
Etwa 13 Milliarden D-Mark liegen laut Angaben der Deutschen Bundesbank ungenutzt und versteckt in deutschen Haushalten herum - in alten, verstaubten Möbeln auf dem Dachboden oder im Keller, in Schubladen, Spardosen, Büchern, Unterlagen oder Kleidungsstücken. Zehn Jahre ist es nun mittlerweile her, seit der Euro die D-Mark als Zahlungsmittel ablöste und doch können die Restbestände der alten Währung noch immer sinnvoll genutzt werden. Um dies in die Tat umzusetzen, gründete die Berlinerin Kerstin Hack die Initiative „D-Mark spenden“. Auf ihrer Internetseite www.d-mark-spenden.de können sich spendenwillige Helfer an gemeinnützigen Projekten ihrer Wahl beteiligen - ohne auch nur einen einzigen Cent. Bis Ende des Jahres 2012 sollen mindestens 1 Million D-Mark gesammelt werden.
Mitmachen und Helfen - mit alten Schätzen
Jeder, der sich wohltätig engagieren möchte, kann die Initiative „D-Mark spenden“ tatkräftig unterstützen, indem er bereits von ihr erzählt. Die Möglichkeit dazu bietet sich überall, unter anderem in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Derzeit beteiligen sich mit Ora International, Shelter Now und Stoffwechsel e.V. bereits drei Hilfsorganisationen an der Initiative. Nachdem man alte DM-Münzen oder Scheine gefunden hat, kann man diese per Post an die gewünschte Organisation schicken, bei einer Landes- oder Bundesbank in Euro umtauschen und spenden. Der Spender erhält ab einem Betrag von 30 DM eine Spendenbescheinigung von der jeweiligen Organisation. Mit den gespendeten Restbeständen werden Brunnen in Kenia gebaut, Obstbäume in Afghanistan gepflanzt oder Kinderprojekte in Dresden unterstützt. Weitere Informationen gibt es auch auf der Facebook-Präsenz der Initiative „D-Mark-spenden“.

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