Mittwoch, 11. April 2012

"Aktion Deutschland Hilft" - Hilfe für Westafrika und die Sahelzone

Ernte Afrika
„Aktion Deutschland Hilft“, ein Bündnis bedeutender deutscher Hilfsorganisationen ruft daher zu Spenden für Westafrika und die Sahelzone auf.
Die Situation in Somalia hat sich nach der Dürre bereits verbessert. Auf der westlichen Seite Afrikas droht nun eine weitere Hungerkatastrophe.

Nahrungsmittelkrise und Kriegswirren

In der Sahelzone herrscht bereits seit Wochen eine enorme Nahrungsmittelkrise. Im Herbst des vergangenen Jahres sorgte die extreme Dürre für äußerst schlechte Ernten in großen Teilen der Region.
Dabei ist die Versorgung mit Nahrungsmitteln im Sahel ohnehin auf permanent unsicherem Niveau. Neben der Nahrungsmittelkrise sind etwa 130.000 Menschen aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen in Mali auf der Flucht und suchen Schutz in Mauretanien, Niger und Burkina Faso. Allein in Burkina Faso kamen bislang zirka 25.000 Flüchtlinge an. Organisierte Unterkünfte sind nicht verfügbar, sodass die Flüchtlinge unter freiem Himmel leben müssen. Kinder, Frauen und ältere Menschen leiden zudem unter einer mangelnden Versorgung an Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten. Kinder unter fünf Jahren sind aufgrund dieser Umstände besonders gefährdet.

Aktion Deutschland Hilft

Über zwölf Millionen Menschen in der Region Westafrika/Sahel sind von einer Hungersnot bedroht. Die „Aktion Deutschland Hilft“ und seine Bündnispartner versuchen gemeinsam, durch rechtzeitiges Engagement eine verheerende Katastrophe wie am Horn von Afrika  zu verhindern. Einige der Partnerorganisationen von Aktion Deutschland Hilft leisten bereits seit mehreren Jahren Hilfe in der Region, so auch die Organisation „Help“. In Kooperation mit dem burkinischen Roten Kreuz soll in Mali in der Provinz Oudalan die Lage vor Ort durch eine humanitäre Hilfsoffensive entschärft werden. Drei Brunnen, die in den kommenden Wochen installiert werden sollen, versorgen die Flüchtlinge mit Wasser. Zudem richtet Help Waschstellen und Latrinen ein um die Hygienesituation zu verbessern. Auch wird eine Gesundheitsstation aufgebaut, in der Kranken und Verletzten medizinische Versorgung geboten wird. Bei der Umsetzung der umfangreichen Maßnahmen wird Help durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland unterstützt. Dennoch benötigt die Aktion Deutschland Hilft weiterhin Spenden, um ein Ausufern der Katastrophe zu verhindern und die Hilfe aufrecht zu erhalten. Die Spenden können entweder auf das Konto 10 20 30 der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 250 00 unter dem Stichwort „Westafrika/Sahel“ überwiesen werden. Auch ist die Möglichkeit gegeben, ein Online-Spendenformular zu nutzen, oder per Charity-SMS den Menschen zu helfen.



Titelbild: Attila JANDI / Shutterstock.com

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